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Nähren und stärken nach TCM
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  • TCM verständlich und praktisch erklärt

Die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) hat viel Nützliches zu bieten zum Thema Prävention, Gesundheitsvorsorge und "Apotheke" aus der eigenen Küche und Garten.

Kurz vorweg meine Geschichte zum leichteren Verständnis, warum die TCM mein Leben und meine Praxisarbeit prägt:

Als Mutter von 2 Kindern wurde ich gefordert auf meine Kochweise achtzugeben. Wobei ich als gelernte Touristikkauffrau und Koch / Kellnerin der Hotelfachschule glaubt schon sehr gut zu wissen, was richtig und xund ist für meine Familie

Durch den Hautausschlag eines meiner Kinder wurde ich gezwungen anders zu kochen. Dabei fand ich wertvolle Hilfe für mich, mein Kind bestmöglich und vor allem sorgenfreier zu begleiten.

1 Jahr lang mussten wir Zucker und Gluten haltige Produkte weglassen. Bestimmt ist es vielen von meinen Lesern bekannt, dass während einer Bioresonanz Anwendung gewisse Stoffe eine Zeit lang gemieden werden sollten.

Wer fühlt sich schon gerne ratlos und hilflos - ich nicht...

Ratlos dazu stehen, keine Möglichkeiten und Alternativen zu erkennen - das bin nicht ich. Ich bevorzuge es Lösungen zu schaffen / zu kreieren statt Dinge noch schwieriger zu machen. 

Meinem 4-jährigen Sohn Süßigkeiten, Obst und Brot zu verweigern, anders zu kochen und den Rest der Familie sollte auch nicht darunter leiden müssen.... so dachte und fühlte ich hilflos ausgeliefert. In meine Ausbildungen in Kinesiologie und in Bowen Technik ist mir das Wissen über den gesunden süßen Geschmack aus der Ernährungsweise nach TCM mit den 5 Elementen übern Weg "gelaufen".

In meiner Not entschloss ich mich dieses Wissen in einer 1,5 - jährigen Ausbildung anzueignen. Interessiert wurde ich nochmal mehr als unsere Bioresonanz-Therapeutin Elisabeth die Zunge von meinem Sohn begutachtete. Es kam mir vor, als ob sie aus einem Buch lesen würde. Wo darin stand, wann die Verdauungskraft und die Haut meines Sohnes endlich wieder stark genug sei 'normal' wieder essen zu können. Gleich bedeutend für mich als Mutter, wieder wie gewohnt zu kochen.

So fand ich für mich die Rettung in der Ernährungslehre nach den 5 Elementen.

Praktische und vernünftige Hinweise für meine / unsere Situation. Mein Herzensanliegen Gesundheitsprobleme auf alternative Art anzugehen, stoß hier auf ein Jahrtausende altes, erprobtes und fundiertes Wissen mit System.

Wo jeder auch als Nicht-Mediziner erlernen kann, wie sein Körper-Geist-System tickt. Das half mir und hilft mir nach wie vor abzuschätzen, wo mein Kind mit seinem energeischen Gesundheitszustand steht. Mit einem Blick auf die Zunge! Als mit gehangen und mitgefangene Mutter eines kleinen Kindes, mit der großen Verantwortung "alles richtig zu machen und richtig zu entscheiden".  Denn vorallem ging und geht es mir darum, sorglos zu sein, wenn mein Kind mal über die Stränge schlägt, und die Gefahr lauern könnte wieder Hautausschläge und eine schwache Verdauungskraft zu bekommen.

Typgerecht Ernähren nach TCM nach den 4 Grundtypen

Die TCM unterscheidet 4 Grundtypen: Fülle des Yins oder Yangs, Mangel des Yins oder des Yangs. Wie den meisten von durch das Tao-Symbol bekannt ist, sollen Yin und Yang im Gleichgewicht gehalten werden.

Das Gleichgewicht wird durch ausgewogenes Ernähren und durch gemäßigten Lebensstils möglich.

Doch nicht jeder von uns hat von Geburt an, sein Yin und Yang Gleichgewicht mitbekommen. Denn hier prägt sich der Konstitutionstyp und ist somit bereits in unserer Kindheit von Natur aus angelegt und sollte gepflegt werden.

Der Konstitutionstyp sagt aus, welche Tendenzen über die körperlichen Anlagen und über die Merkmale an der Persönlichkeit 'mitgegeben' worden ist.

5 maßgebende Dinge beim Ernähren nach TCM

1. Ernähren mit Lebensmittel aus der Region

Unser Speisen sollten mit möglichst frischen Lebensmitteln aus der Region, wo wir leben, zu bereitet werden. Der Grund ist, weil sie uns am meisten Lebensenergie (= Qi) zur Verfügung stellen können. Das einer der Hauptgründe, warum wir essen.

Was wann bei uns wächst, wissen die meisten nicht mehr von uns. Ich genauso wenig. Darum gelangst du unter diesem Link - wenn du magst - zu den 12 Monaten des Jahres und die dazugehörigen, saisonalen Lebenmittel aus  Österreich.

Ein Gewürztipp für den jeweiligen Monat findest du dort auch. Damit wieder mehr Würze in deinen Alltag gelangt ;-)

Klicke >> hier.

2. Ernähren mit der Saison

Sich nach TCM ernähren, bedeutet sich nach der Jahreszeit zu richten. Unser Ernährs- und Kochverhalten sollte angepasst werden nach den 4 plus 1 Jahreszeiten.

Blogartikel zu folgenden Themen folgen noch:

  • Im Frühling geht es darum, die Hitze vom Winter auszuleiten.
  • Im Sommer sollten wir uns so ernähren, dass wir unsere Körpersäfte bewahren können und der Sommerhitze trotzen.
  • Im Herbst bereiten wir uns vor für die kommende, lange und kalte Zeit im Jahr.
  • In der Übergangszeit, die sogenannte Dojo-Zeit geht es darum, sich auf die jeweilig kommende Jahreszeit vorzubereiten.

3. Die typgerechte Zubereitungsart

Wie wir unsere Speisen zu bereiten und verzehren, beeinflusst unser Wohlbefinden. Anfangs konnte ich es kaum glauben, wie kleine Umstellungen in meinem Ernährungsverhalten, meine trockene Haut sich plötzlich verbesserte. Auch meine Hautekzeme (mein Leiden, warum ich viiiiele Jahre nach alternativen Methoden suchte und mich ausbilden ließ) veränderten sich merklich, je nach dem was ich gegessen hatte.

Die meisten Menschen haben ein schwaches Milz Qi. Gemeint ist hier die Verdauungskraft. Das zeigt sich in Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Cellulite, zu weichem Stuhl und Blähungen u.v.m.

Mitte stärken sich zu nähren, ist auf die Bekömmlichkeit der Speisen zu achten und seinem Konstitutionstypen passend zu ernähren.

Die TCM-Ernährungsweise wird auch Kochen nach den 5 Elementen genannt. Das kommt daher, dass in jeder Speise die wir für uns zubereiten, ein Lebensmittel oder ein Gewürz aus jedem der 5 Elemente enthalten sein sollte. Erst dann ist die Speise rund und gibt die gewünschte, nachgeburtliche Energie (=Qi) an unser Körper-Geist-Energie-System ab.

Gerne gebe ich das Beispiel eines Gulasch's, welches traditionell in Ungarn in der Nähe meines Heimatortes gekocht wird.

Was kommt in ein Gulasch hinein?

Viele Gewürze, längeres Köcheln, viel Zuwendung sprich mit Liebe gekocht,... und das Ergebnis ist ein abgerundeter Geschmack, der die Sinne belebt, Wärme und Kraft (= Yang-Energie) gibt und Körpersäfte (= Yin-Energie) in unser Körper-Geist-Seele-System bringt.

Gegessen mit Gemütlichkeit, womöglich in netter Gesellschaft und bei einem Glaserl Bier. Das Glaserl Bier hilft die mögliche innere Hitze abzulöschen, falls der Paprika doch ein wenig zu scharf war ;-))

4. Die Auswahl von Geschmäckern

Der eine mag's gerne pikant und herzhaft. Der andere mag's gerne süß. So wie mein Sohn damals in seinen ärgsten Zeiten, vorm Ausbruch seines Hautproblems.

Gewisse Vorlieben und Abneigungen bedeuten ein Ungleichgewicht in einem der 5 Elemente. Das Stärken des vorhergehenden Elementes kann das Gleichgewicht wiederherstellen.

Die Wirkung der Geschmäcker

Es wohl bekannt, dass der süße Geschmack in uns ein wohliges Gefühl verbreitet. Er entspannt uns und harmonisiert unsere Lebenskräfte. Schon als wir Babys waren, lockte der süße Geruch und Geschmack uns an Mutti Brust.

Durch industriell hergestellte Lebensmittel verlernen wir mit der Zeit das für uns gesunde Süß im Essen klar zu erkennen.  Denn süß ist nicht gleich süß. Der falsche und zu viele Konsum von Speisen mit süßen Geschmack - ich denke da an Schokolade und Zuckerln - gaukelt uns für kurze Zeit eine Schein-Geborgenheit und Schein-Harmonie vor.

Der wirklich gute, wertvolle süße Geschmack baut gutes Yin auf, also lebensnotwendige Körpersäfte und desweiteren Körpersubstanz. Stattdessen raubt uns industrieller, weißer Zucker Mineralien, in dem er in uns ein saures Körperzellen-Milieu erzeugt.

Schlechtes Yin wird aufgebaut und verursacht "Nebenwirkungen" sowie Speckröllchen ;-))

5. Kräuter und Gewürze aus der Apotheke der Natur, wie Gott sie für uns schuff :-)

In den Jahrtausenden vor Christus gab es noch keine Industrie, keine Pharmazie und keine hochtechnisierten Werkzeuge. Mit einfachen Mitteln und Möglichkeiten lernte man bei Problemen umzugehen oder wurde über Generationen das Wissen und das Ernährungsverhalten weitergeben.

In der Traditionellen Europäischen Medizin, das Wissen über Naturheilkunde, welches in unseren europäischen Klöstern kultiviert wurde, entstand auch bei uns. Allen voran Hildegard von Bingen (im 11. Jahrhundert n.Chr.) und Paracelsus (im 15. Jahrhundert n. Chr.).

Dieses Wissen steht dank der heutigen, digitalen Möglichkeiten jedem zur Verfügung. In meinem TCM.VitalCoachings berate ich Gesundheitsbewussten, wie sie die Kräutln vor der eigenen Tür für ihr Wohlbefinden Tag für Tag nutzen können.

Die ätherischen Öle haben in den letzten Jahren mehr und mehr Einzug erhalten in den privaten Haushalten. Seit 2007 mische ich meine Kosmetika selbst. Da weiß ich was ich mir auf die Haut gebe. Für meine sensible Haut möchte ich gut sorgen und sie stärken.

Wusstest du, dass nur natürliche und nicht synthetische Duftstoffe, unser Wohlbefinden für Körper und Seele unterstützen. Meine Lieblingsdüfte sind die Blütendüfte wie Rose, Neroli und Ylang Ylang. Diese sind Balsam für die Seele in  strapazierenden Zeiten. Und dienen mir zur Unterstützung zum Wellness-Gefühl und zum Entspannen in den eigenen 4 Wänden.

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